Biedermeier Kaffee: Grosser Mocca mit Marillenlikör und Schlagobers
Brauner, klein oder groß: Schwarzer Kaffee mit Kaffeeobers
Einspänner: Schwarzer Kaffee oder Mocca, im Glas mit einer Schlagobershaube serviert
Fiaker: Espresso mit Rum oder Cognac, im Glas mit Schlagobershaube
Franziskaner: Melange mit Schlagobers
Kaffee verkehrt: Sehr heller Milchkaffee, mehr Milch als Kaffee
Kaisermelange: Mocca mit geschlagenem Eigelb und Honig oder Zucker versprudelt
Kapuziner: Großer Mocca mit einem Schuß Milch oder Schlagobers - braun wie die Kutte eines Kapuzinermönchs
Maria Theresia: Mocca mit einem Schuß Orangenlikör
Mariloman: Heißer Mocca mit Cognac
Mazagran: Mocca mit Eiswürfel gekühlt und mit Maraschino versetzt
Melange: Halb Espresso halb heiße Milch, mit viel Milchschaum serviert
Mocca: Auch "Schwarzer" genannt ein Espresso wird klein oder groß ohne Milch und ohne Obers serviert
Mozart Kaffee: Grosser Mocca mit Cherry Brandy und Schlagobers
Obermayer: Großer Mocca auf dem eine dünne Schicht kaltes Obers schwimmt. (Ist nach einem Wiener Philharmoniker benannt)
Schale Gold: Kleiner oder großer Mocca mit heiß geschäumter Milch
Verlängerter: Ein mit heißem Wasser zum "Großen" verlängerter kleiner Schwarzer oder Brauner
Wiener Eiskaffee: Vanilleeis mit erkaltetem Mokka und viel Schlagobers
Beamtensprache
1. "Des hamma imma scho so g'mocht."
Diese Redewendung soll dem ratsuchenden Bürger die Erläuterung einer Fülle von Gesetzesvorschriften ersparen, die das Handeln des Beamten begründen würden.
2. "Des hamma no nie so g'mocht."
Mit dieser Formulierung wird dem Bürger klar gemacht, dass es für sein Anliegen noch keinen Präzedenzfall gibt.
3. "Was glau'm se, wea se san?"
Aufforderung an den Bürger, sich des in der Verfassung verankerten Gleichheitsgrundsatzes zu erinnern.
4. "Do kennt jo a jeda kumma."
Hinweis an den Bürger, dass eine besondere Behandlung seines Anliegens unerwünschte Vorbildwirkung nach sich ziehen könnte.
5. "Se san net da anziche, bei dem des so g'mocht wird."
Dient dazu, den Bürger im Falle einer negativen Erledigung seines Anliegens zu vertrösten.
6. "Waun ma des an erlaub'n, woin's olle hobn."
Erläuterung, warum Ausnahmen infolge deren Widerspruchs mit dem Gleichheitsgrundsatz grundsätzlich nicht möglich sind.
7. "Fia des homma ka Göd."
Da so ein Anliegen aus sachlichen Gründen nicht abgewiesen werden kann, bietet diese Redewendung einen allgemein verständlichen Ausweg.
8. "Dafia bin i net zuaständig."
Die Kurzform für: Gemäß der Geschäftseinteilung für den Magistrat der Stadt Wien vom ...
9. "Waun i des ollas wissat, warat i net do."
Aufforderung an den Bürger, das Niveau seines Anliegens an den auf Grund der Besoldung des Beamten zu erwartenden mentalen Möglichkeiten des Staatsdieners zu orientieren.
10. "Do muaß i zerscht mit'n Schef redn."
Verweis auf den strikt einzuhaltenden Dienstweg und die vorgegebene interne Hierarchie